Eine Fülle verschiedener Organisationen ist mit - jeweils unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten - in Deutschland im Katastrophenschutz tätig. Sie alle leben, wie das THW, von der ehrenamtlichen Mitwirkung ihrer freiwilliger Helferinnen und Helfer. Einig ist man sich im Ziel, der Bevölkerung im Bedarfsfall optimale Hilfe anbieten zu können.
Um diese Hilfsangebote aufeinander abzustimmen und sich nicht erst im Ernstfall kennen zu lernen, kooperieren die Einsatzkräfte oftmals auf örtlicher Ebene bei Ausbildungen und gemeinsamen Unternehmungen. Dies gilt für die Erwachsenen ebenso wie für den Nachwuchs.
Das THW verfügt zudem über bundesweit gültige Kooperationsvereinbarungen mit dem Deutschen Feuerwehrverband sowie für den Bereich der Wasserrettung mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und dem Deutschen Roten Kreuz. Künftig werden sich DRK, DLRG und THW vor der Beschaffung neuer Geräte für die Wasserrettung oder der Neukonzeption ihrer Spezialeinheiten miteinander abstimmen. Für den Bereich der humanitären Hilfe gibt es entsprechende Vereinbarungen mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und der Johanniter Unfallhilfe e.V..
Zwischen dem Deutschen Feuerwehrverband und dem THW besteht bereits seit Mai 2001 eine Kooperationsvereinbarung. Im vergangenen Jahr vereinbarten die Präsidenten der beiden Organisationen eine noch engere Kooperation im Bereich der Jugendarbeit und bei Auslandseinsätzen.
Neben dem Retten von Verschütteten und Bergen von Sachwerten – den Kernaufgaben des THW – unterstützen die Fachgruppen der Einsatzorganisation des Bundes die Feuerwehren unter anderem durch:
Elektroversorgung und Beleuchtung von Einsatzstellen
Orten verschütteter Personen
Beräumen von Einsatzstellen
Sprengungen
Retten und Bergen aus Wassergefahren und Bekämpfung von Hochwasser